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| Abwurfbehälter für den Massenabwurf von Brand- und Splitterbomben |
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AB 1000 mit 610 Stück B 1, die sich bei Abwurf auf eine Fläche von 2000 m² verteilten
AB 500 mit 118 SD 4
AB 250 am Rumpf-ETC einer Fw 190
Vier AB 70-1 befestigt an einem Einhängerost zum Rumpf ETC einer Fw 190
| Für die verschiedenen AB (Abwurfbehälter)waren folgende Beladungen vorgesehen: |
| AB 250 |
AB 500 |
AB 1000 |
| 96 Stück B 1 |
184 Stück B 1 |
610 Stück B 1 |
| 64 Stück B 2 |
116 Stück B 2 |
238 Stück B 2 |
| 28 Stück B 4 |
46 Stück B 4 |
78 Stück B 10 |
| 13 Stück B 10 + 6 Stück B 1 |
28 Stück B 10 |
66 Stück B 10 + 60 Stück B 1 |
| 224 Stück SD 1 |
21 Stück B 10 + 35 Stück B 1 |
204 Stück SD 4 |
| 144 Stück SD 2 |
392 Stück SD 1 |
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| 17 Stück SD 4 |
118 Stück SD 4 |
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Weitere AB mitunterschiedlichen Beladungen waren: |
| AB 23, 24, 36, 42, 70-1, 70-3 und 70 D1 |
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Kamera-Behälter am Flächen-ETC einer Fw 190
Kamera-Behälter mit dem Hinweis "Keine Bombe"
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Zusatzbehälter von meist 300 bis 900 Liter
Inhalt wurden nicht nur bei den Jagdflugzeugen Bf 109 und Fw 190
verwendet, sondern auch bei den Bombern Do 217, Ju 88 und der
Focke-Wulf Fw 200. Auch mehrere Versionen der Bf 110 trugen
diese Zusatzbehälter. Sie wurden teilweise unter dem Rumpf,
meist aber unter den Tragflächen aufgehängt. Ausnahmen waren Fw
200, bei der sie teilweise in Mulden unter den Triebwerksgondeln
untergebracht waren. |
300 Liter Zusatztank
900 Liter Zusatztanks
Fw 190 G-1 mit 2x300 Liter Zusatztank in JFM Verkleidung
Fi 156 C-1 mit Zusatztank
Focke-Wulf Fw 190 A mit Doppelreiter als Laderaum oder Zusatztanks, nur versuchsweise
Messerschmitt Bf 110 D-0 des ZG 26 mit "Dackelbauch" Zusatztank
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| Transportbehälter für Personen (Agentenbehälter) |
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Ein absonderlicher Entwurf waren die
Personenabwurfbehälter, das PAG und das PLG. In diesen sollten
zwei Personen untergebracht werden, die zu Spezialzwecken hinter
die gegnerische Front zu bringen waren. Die drei Bandfallschirme
wurden dabei erst kurz über dem Boden ausgelöst, wobei aber hin
und wieder Schäden auftraten. Das führte zu Abwurfversuchen über
Seen, wobei ein Außenbordmotor zur Ausrüstung gehörte. In
ähnlicher Art hatte man die Landetonne entworfen, nur wurde hier
kein Fallschirm benutzt. Wenn eine Landekette den Boden
berührte, sollten in etwa 25 m Abstand vom Boden vier
Bremsraketen gezündet werden und eine Landung ohne größere
Beschädigungen möglich machen. Für die Aktion "Ulm" (die
geplante Zerstörung der Waffenherstellungszentren im Ural durch
Sabotagegruppen mit Unterstützung russischer Kriegsgefangener)
war eine "Sabotagetonne" für 3 Mann geplant. Es blieb aber bei
den Plänen. |
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Wassererprobung des Personenabwurfgerätes (PAG) auf dem Thumsee/Bad Reichenhall
Bau des Tragflächenaufsatzkörper-Personenlandegerät (PLG)
Junkers Ju 87 D-3 Ag mit PLG, auch die Klemm Kl 35 wurde hierzu erprobt, siehe unter, Motorflugzeugbau - Klemm
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| Transportbehälter für schweres Gerät |
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Durch die häufige Verlegung von Kampfverbänden -
"Fliegende Feuerwehr" - wurde das Problem des Transportes der
notwendigen Bodengeräte immerakuter, da die vorhandenen
Transportflugzeuge dringend für die Nachschubversorgung der
Front benötigt wurden. Die Konstruktion DOBBAS lag die Forderung
zu Grunde, normale Kampfflugzeuge für die Beförderung sperriger
Lasten einzusetzen zu können. Die Erprobungsstelle Rechlin
entwickelte und erprobte deshalb das Transportgerät DOBBAS im
Jahre 1942 mit den Flugzeugmustern He 111, Ju 88, Ju 87 und Me
110. Für das Transportgerät DOBBAS waren folgende Geräte für den
Transport bei einer max. Last von 1061 kg vorgesehen: Pak 3,7
cm, Pak 5 cm, Luftlandegeschütz, Gebirgsgeschütz, Flakgeschütz 2
cm oder Krad mit Beiwagen. |
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Ju 88 mit DOBBAS
Me 110 mit DOBBAS
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Versorgungsbehälter, auch Versorgungsbomben
genannt, gab es in jeder Art und Form, sowie front- und
heimatgefertigt, mit- und ohne Bremsfallschirm und diente zur
Versorgung der Truppe in erster Linie mit Nahrungsmitteln und
Infanterieausrüstung, sowie Ersatzteilen und ambulanter Hilfe. |
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Heinkel He 111 werden am Rumpf-PVC mit Versorgungsbehälter beladen ..
.. sowie in deren Bombenschacht
Auch Ostereier kamen heil unten an!
Heinkel He 111 H-6 mit 700 kg schweren Versorgungsbehältern
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