Startarten für Gleit- und Segelflugzeuge

Der Gummiseilstart, der 1920 in der Rhön von Klemperer erdacht und durchgeführt wurde, war bis in die 50er Jahre die übliche bzw. billigste Startart. Erst später kam der Autostart und in den 30er Jahren wurde der Windenstart eingeführt, der es ermöglichte, auch auf ebenem Gelände zu starten. Ende der 30er Jahre kam der Flugzeugschlepp hinzu. Eine wohl einmalige Art des Schlepps wurde vom Luftschiff 'Graf Zeppelin' durchgeführt, die die DFS Präsident eingeklinkt hochgetragen, und dann in entsprechender Höhe ausgeklinkt hat.

Hangstart mit Gummiseil

Der Fluglehrer mit letzten Anweisungen vor dem Gummiseilstart..

..die Startmannschaft zieht den Gleiter den Hang hinunter..

.. und wird zum Gleitflug ausgeklinkt

Nach der Landung wird der Gleiter den Hang wieder hochgezogen

Autoschleppstart

Ein Segelflugzeug wird für den Autoschleppstart vorbereitet..

..und gestartet

Ein Pkw zieht einen Rhönbussard zum Start

Windenstart

Ein Pkw der NSFK als Antrieb auf einem Windengestell

Ein weiterer Pkw der NSFK als Antrieb auf einem Windengestell

Ein umfunktionierter Pkw der NSFK mit Windengestell auf der Hinterachse

Windenfahrzeuge ..

.. unterschiedlichster Bauart

Schleppstart mit Motorflugzeug

Eine Focke-Wulf Fw 56 schleppt eine Ho III

Eine Klemm 25 schleppt eine Gö 3 Minimoa

Ein DFS Kranich löst das Rollwerk nach dem Abheben

Eine Moazagotl im Schlepp

Tragschlepp mittels Zeppelin

Die DFS Präsident am Luftschiff 'Graf Zeppelin' ..

.. mit der Erich Wiegmeyer 1935, zweimal von ihr abhob

Übrigens ..

Ein wesentliches Leistungsmerkmal von Segelflugzeugen ist deren Gleitzahl. Segelflugzeuge gleiten im Fluge ständig abwärts. Wenn ein Segelflugzeug in ruhender Luft aus 1 km Höhe 40 km weit gleiten kann, so beträgt seine Gleitzahl 1:40.