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Erla
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Erla Maschinenwerk GmbH, Leipzig
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Franx Xaver Mehr

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Leiter der Konstruktions- und Änderungsabteilung:
Ing. Franz Xaver Mehr
Rüstungswerke:
Stammwerk I Leipzig-Heiterblick und Werk II Leipzig-Mockau (Bei Verlagerung 1944 bestanden XVII Werke)
Leichtflugzeugbau:
Erla
Firmengeschichte:

Ingenieur Franz Xaver Mehr, der 1915 bei Gustav Otto in München-Oberwiesenfeld den Pilotenschein Nr. 1300 erhielt, entwickelte in den Jahren 1926 bis 1929 in Friedrichshafen am Bodensee verschiedene Gleit- und Segelflugzeuge sowie den Leichtflugzeug-Tiefdecker Me III mit 16 PS DKW, oder 18 PS Ursinus Motor. Ein besonderer Wurf wurde das Hochleistungs-Segelflugzeug Me IV Typ Friedrichshafen, das in einer kleinen Serie aufgelegt und besonders in Vorarlberg erfolgreich geflogen wurde. Am 01.04.1933 berief Herr Jörgen Skafte Rasmussen der Firma DKW, Ing. Mehr in das neu gegründete Eisen- und Flugzeugwerk Erla GmbH nach Erla im Erzgebirge, wo ein neues Leichtmotorenflugzeug mit wassergekühltem 20 PS DKW Motor, die Me V, gebaut wurde und eine verbesserte Variante des Seglers Me IV entstand (siehe Bild').

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Bei der Ausgliederung der Flugzeugabteilung in die Firma Erla Maschinenwerk GmbH in Leipzig am 18. Juli 1934 wurde Mehr zum Leiter der Konstruktions- und Änderungsabteilung ernannt. Die verbesserte Me 5a ging als kunstflugtaugliches Kleinflugzeug in Erla in Serie. Obwohl sich die Firma Erla in ihrem Entwicklungsprogramm ganz auf Leichtflugzeuge einstellte und Mehr einige hervorragende Konstruktionen schuf, wurden zur Erweiterung der Produktion Lizenzaufträge hereingeholt. Folgende Muster standen auf dem Bauprogramm: 1935 - 24 Arado Ar 65, 1936 - 80 Heinkel He 51, 1937 - 76 Arado Ar 68, 1937 - 106 Go 145, 1941 - 223 DFS 230, sowie 1940 bis 1943 - Bf 110 Flächensätze, 1937 bis 1945 ca. 11.000 Bf 109; weiterhin begonnene Endmontage der Focke-Wulf Ta 152.