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Bayrische Flugzeugwerke Bf 163
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Modellaufnahmen der Bf 163 V1, D-IUCY. Quelle: VFW-Fokker 1970, Bericht Nr.13

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Die Firmen BFW, Fieseler und Flugzeugwerk Halle, vormals Klemm, später Siebel, waren 1935 vom RLM aufgefürdert worden, Entwürfe für ein 2-3 sitziges Verbindungsflugzeug einzureichen. Alle drei Firmen hatten beim Bau von Flugzeugen für den Europa-Rundflug 1934 Erfahrungen hinsichtlich Kurzstart und -landung gesammelt, die hier verwertet werden sollten. Die Bayerischen Flugzeugwerke (BFW) in Augsburg legten das Projekt Bf 163 vor, Fieseler die Fi 156, später als "Storch" weltbekannt, und FWH die Fh 201. Für alle drei war der Motor Argus As 10 C als Antrieb vorgeschrieben. Da BFW mit anderen Aufgaben stark belastet war, wurde der Entwurf, für den Robert Lusser zuständig war, zur konstruktiven Durcharbeitung an die Firma Rohrbach in Berlin weitergegeben, die wiederum den Bau und das Einfliegen der Firma Weserflug in Lemwerder übertrug. Durch all dies hatten sich die Termine bei der Bf 163 so stark verzögert, dass bei Beginn des Zusammenbaus der Teile die Erprobung des Storchs in Rechlin bereits abgeschlossen war und das RLM sich für ihn entschieden hatte. Nachdem die Zeitplanung bei der Bf 163 immer wieder nicht eingehalten werden konnte, wurde das Flugzeug heruntergestuft auf zunächst nur zwei Stück, dann schließlich auf nur eines, dessen Erstflug endlich am 19.02.1938 mit Gerhard Hubrich am Steuer stattfand. Mit dieser Maschine, Kennzeichen D-IUCY, Wnr. 163.001 wurden am 22. und 23.Februar neun weitere Flüge durchgeführt. Auf die geplante Erprobung bei der E-Stelle Rechlin wurde verzichtet. Nur der zuständige Sachbearbeiter, Dipl.-Ing Helmut Czolbe, flog das Flugzeug am 2.März kurz nach. Es wurde nach Augsburg zurückgebracht, wo es im Oktober beim Besuch italienischer Fliegeroffiziere zufällig, im Hintergrund stehend, photographiert wurde. Diese zwei Aufnahmen sind die einzigen Bilder, die von dem Flugzeug bisher gefunden wurden. Am 29.09. wurde es als Lehrobjekt der Fliegertechnischen Schule München übergeben. Als technische Besonderheit konnte bei der Bf 163 der mit einem automatischen Vorflügel über die ganze Spannweite und mit weit ausschlagenden Klappen versehene Flügel im Fluge den Einstellwinkel verändern, so dass der Rumpf stets seine horizontale Lage beibehielt.

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Typenblatt
Baureihen: V
Typ: Verwendungszweck:
BF 163 Verbindungsflugzeug

Werte am Beispiel von:

Bf 163
Länge: 9,75 m
Spannweite: 13,58 m
Höhe: -
Besatzung: 2-3
Motor: Argus As 10c
Leistung: 1 x 240 PS
Vmax: 170-200 km/h
Reichweite: -
Gipfelhöhe: -


Dreiseitenansicht Bf 163 V1
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