Der Flugzeuganstrich von 1944 bis 1945

Ab 1943 werden alle Flugzeuge, die den festen hellblauen Anstrich tragen, für den Nachteinsatz mit einer abwaschbaren Nachtsichtschutzfarbe Flieglack 7120.22 versehen. Flugzeuge mit einem Nachsichtschutzanstrich dürfen keinesfalls für den Tageseinsatz verwendet werden. Ebenso, mit der Einführung des festen Nachtsichtschutzanstriches, erhält die Truppe die blaue Umtarnfarbe Flieglack 7125.65 für den Tagessichtschutz. Erbeutete Feindflugzeuge oder Luftgeräte ausländischer Herkunft erhielten zur leichteren Erkennung einen gelben Anstrich über alle Tragflächen- und Rumpfunterseiten, sowie über alle Flächen des Höhen- und Seitenleitwerkes. Oftmals waren auch Motorverkleidung und Querruder in diesem leuchtenden Gelb gehalten. Als Nationalitätszeichen trugen sie die, der Deutschen Luftwaffe. Dieses Farbschema galt zumindest solange, wie diese Flugzeuge bei den Erprobungsstellen getestet wurden. Andernfalls galten die zeitgemäßen Farbvarianten.

Ju 88 G-6 (Tab.9)

75 76 22
Tab.9

Zerstörer und
Jagdflugzeuge
Kampf- und Transportflugzeuge
Aufklärer incl. Bordflugzeuge
Schule- und Reiseflugzeuge

Seeflugzeuge
Land-Überseeflz.
1944-45
75 76
74 76
74 74 76
75 76 22
81 82 76
81 83 76
82 83 76

rundum 22

rundum 76

70 71 22
76 22
74 75 76
74 75 76 22
75 76 22
76 22
70 71 65
70 65
74 76 22
81 82 22
81 82 65
82 70 22
82 70 65
81 71 22
81 71 65
81 82 83 76
81 82 76
81 83 76
70 71 65
74 75 76
81 82 76
70 71 65

rundum 01

rundum 02

rundum 22

Sowie zeitgemäße
Varianten

 

72 73 22
72 73 65

Me 110 D des II./NJG 1 (Tab.9)

rundum 22, bzw. Flieglack 7120.22